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Presse-Information
UNIVERSITÄT WITTEN/HERDECKE, Pressestelle,
public@uni-wh.de,
http://www.uni-wh.de
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Aus
Fehlern im Krankenhaus lernen: Konferenz an der
Universität Witten/Herdecke fördert den Wissenstransfer
bei der Einführung von Fehlerlernsystemen im Krankenhaus
Krankenhäuser sind komplexe Organisationen, in denen
sich im Zusammenspiel von Mensch, Organisation und
Technik auch Fehler mit schwerwiegenden Folgen für
Patienten ereignen. Fehlerlernsysteme können im Rahmen
des klinischen Risikomanagement die Patientensicherheit
erhöhen, denn jeder Fehler, der in einem Critical
Incident Reporting System (CIRS) gemeldet wird, kann
analysiert und durch geeignete Maßnahmen zukünftig
vermieden werden. Als Impuls und Lernchance verstanden
trägt Fehlerwissen so zur ständigen Verbesserung der
Prozesse im Krankenhaus bei. Eine Studie der Universität
Witten/Herdecke im Rahmen des vom Bundesministerium für
Wirtschaft und Technologie geförderten
Forschungsprojekts „KnowMore“ zeigt jedoch, dass sich
die gewünschte flächendeckende Umsetzung des klinischen
Risikomanagements noch im Anfangsstadium befindet.
„Krankenhäuser haben bei der
Einführung eines CIRS zunächst mit ganz
praktischen
Problemen und Unsicherheiten zu kämpfen: Organisation
und
Zuständigkeiten, rechtlicher Rahmen, technische
Umsetzung – da stellen
sich viele Fragen“, erklärt Prof.
Dr. Sabine Bohnet-Joschko, Leiterin der
Wittener
Forschungsgruppe Management im Gesundheitswesen. „Wir
meinen, dass sie vom Aufbau des Wissensmanagements in
anderen Branchen lernen können.“ Die Universität
Witten/Herdecke hat dazu nun in Zusammenarbeit mit dem
Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) sowie der
Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) eine
Expertenkonferenz durchgeführt, bei der die
Partnerkrankenhäuser ihr Wissen und ihre Erfahrungen zum
klinischen Risikomanagement austauschen sowie neueste
Erkenntnisse mit Experten diskutieren konnten.
„Patientensicherheit ist auch ein
Patientenrecht“, betonte Prof. Dr.
Dieter Hart,
Direktor am Institut für Gesundheits- und Medizinrecht
der
Universität Bremen und Vorstandsmitglied im
Aktionsbündnis
Patientensicherheit, vor den
anwesenden Klinikvertretern.
„Fehlerlernsysteme sind eine gute Möglichkeit, die
Qualität der
Behandlungsprozesse im
Krankenhaus zu steigern.“
Mit dem
Ziel, den Wissenstransfer auch zu anderen Krankenhäusern
in
Nordrhein-Westfalen zu ermöglichen, sollen die
Konferenzergebnisse
dokumentiert und in einem
Lernmodul aufbereitet werden. „Damit wird den
Krankenhäusern eine praxistaugliche Unterstützung bei
der Einführung bzw. Weiterentwicklung eines klinischen
Risikomanagements gegeben“, sagt Burkhard Fischer von
der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen.
Kontakt:
Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko
Email: sabine-bohnet@uni-wh.de
https://www.uni-wh.de/universitaet/presse/presse-details/artikel/aus-fehlern-im-krankenhaus-lernen-2/
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ÄRZTE
FÜR TIERE e. V. verfolgt zwei grundsätzliche Ziele:
den politischen Tierschutz und die Förderung tiergestützter
Therapieformen.
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Mit der neuen Website
StARS (Stray Animal
Rights Society) engagiert
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schutzlosen Straßentiere
und fordert die umgehende
Verabschiedung eines
europaweit geltenden Tierschutzgesetzes.
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